Ouya: Android-Konsole für Spiele und mehr

von spielenews am 17. Dezember 2013

Die neue Spielekonsole mit Android OS namens Ouya, ist Mitte November im deutschen Handel erhältlich. Die Spielekonsole gilt als eine günstige Alternative zu der Xbox und PlayStation. Bevor sie überhaupt auf den Markt kam, war Ouya schon ein Star.

Als ein Kickstarter-Projekt wurde die Konsole im Juli 2012 vorgestellt. Das Ziel der Werbekampagne war es, 950.000 $ einzusammeln, um das Projekt der Android-basierten Spielekonsole umsetzen zu können. Bereits nach 8 Stunden war das Ziel erreicht und die Finanzierungsphase endete mit über 8,5 Millionen eingesammelten Dollar, am 9. August. Die ersten Konsolen wurden schon ein Jahr später ausgeliefert, doch mittlerweile gab es nur wenig optimierte Spiele für die Ouya. Für einen gerechte Beurteilung war es etwas zu früh, denn man konnte auch nicht erwarten dass schon ein Jahr nach dem Projektstart ein großes Spiele-Sortiment zur Auswahl steht und alles rund läuft.

Innenleben ist bekannt
Alle nötigen Anschlüsse hat die Spielekonsole Ouya auf der Rückseite. Um ans Innenleben der Konsole heranzukommen muss man zuerst die obere Platte abschrauben. Die Platine ist herausnehmbar und mit einem Tegra-3-Prozessor ausgestattet, der mit vier Kernen und jeweils 1,6 GHz taktet. Der interne Speicher beträgt 8 GB und der Arbeitsspeicher 1 GB. Die Konsole kann seit dem Dezember-Update auch mit USB-Sticks erweitert werden. Ouya kann über einen LAN-Kabel oder über WLAN mit Internet verbunden werden, aber auch mit anderen Geräten über einen Micro-USB oder Bluetooth 4.0 Anschluss. Das Signal wird über einen HDMI-Kabel zum Fernsehen übertragen, wo es selbstverständlich in Full-HD (1080p) wiedergegeben wird. Auf der Konsole läuft zur Zeit die Androidversion 4.1.2: Erfahrene Nutzer dürfen das System gerne modifizieren und rooten, ohne dabei den Garantieverlust zu befürchten.

Controler mit Touchpad
Vom Design her erinnert der Controler der Ouya stark an den von der Xbox 360 – so stabil ist er aber immer noch nicht.Trotzdem machen die Knöpfe, der Steuerkreuz und die Sticks nicht den Eindruck, schnell den Geist aufzugeben. In der Hand liegt der Controller sehr angenehm, doch der Batteriewechsel,  ist etwas hakelig. Ein kleines Touchpad auf der Oberseite ist der Highlight der Ouya-Controler. Dieser leistet vor allem dann gute Dienste, wenn man ihn für den Browser benutzt. In dem Ouya-Controler steckt aber kein Vibrations-Motor. Das Besondere an dieser Konsole ist, dass an sie auch ein Xbox- oder PlayStation Controler problemlos gekoppelt werden kann.

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