Australian Open: die bisherigen Spiele brachten kaum Überraschungen

von spielenews am 24. Januar 2015

Nach Runde 2 im Grand Slam der Herren ist die Welt zumindest dem Ergebnis nach in Ordnung: die großen Turnierfavoriten Djokovic, Nadal, Federer, Murray und Wawrinka sind noch im Turnier, während mit Philipp Kohlschreiber die große deutsche Hoffnung auf der Strecke blieb. Gegen Nummer 66 der Weltrangliste, den Australier Bernard Tomic, verlor er nach knapp 3 Stunden und 4 Sätzen (7:6, 4:6, 6:7 und 6:7). Aber auch unter den „Big Four“ kündigt sich der erste Abgang an:

Djokovic, Murray & Wawrinka souverän, Nadal & Federer offensichtlich angeschlagen

Nach einer durchwachsenen Saison meldet sich Novak Djokovic in Melbourne mit einem Ausrufzeichen zurück und wird in der jüngsten Runde souverän und ohne Satzverlust (6:0, 6:1 und 6:4) seiner Favoritenrolle gerecht. Rafael Nadal hingegen, der im Vorjahr im Finale Stanislas Wawrinka unterlag, hat sichtlich Mühe. Gegen den Qualifikanten und Weltranglisten-112. Tim Smyczek gelang ihm im 4-Stunden-Krimi erst nach 5 Sätzen (6:2, 3:6, 6:7, 6:3 und 7:5) der Sieg. Der Spanier wirkte entkräftet und klagte über Schwindel.

Für die Kalkulation der Favoritenlisten der Wettanbieter bleibt dieser Auftritt nicht ohne Folge. Nadal rutscht hinter den Schotten Andy Murray, bleibt aber in den Top 4 der aussichtsreichsten Turnierteilnehmer. In der nächsten Runde muss er gegen Dudi Sela (Position 106 auf der Weltrangliste) auf den Platz, Runde 4 könnte die Begegnung mit Kevin Anderson (15.) oder Richard Gasquet (28.) bringen.

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Auch Roger Federer kämpft mit Problemen. Im Zweitrunden Match gegen Simone Bolelli, der laut Aussage des Schweizers „richtig gut gespielt“ hat, verliert er plötzlich das Gefühl im rechten kleinen Finger. Dennoch bezwingt er ihn in vier Sätzen mit 3:6, 6:3, 6:2 und 6:2. Im dritten Match muss er gegen Andreas Seppi (Weltranglisten-46.) antreten.

Mitfavoriten Murry und Wawrinka bisher souverän

Souverän wie Djokovic zeigen sich hingegen Mit-Favoriten Andy Murray und Stan Wawrinka. Wenngleich ihm die australische Hitze und die schnellen Bälle seines Gegners Marius Copil in der zweiten Runde zusetzen, gewinnt der Vorjahressieger in nur 3 Sätzen (7:6, 7:6 und 6:3), während der Schotte den Australier Marinko Matosevic mit 6:1, 6:3 und 6:2 klar in seine Schranken weißt. In der dritten Runde wartet auf Murray das portugiesische Talent Joao Sousa (Weltranglisten-55.), der in der 2. Runde vom Rücktritt seines Gegners (Martin Klizan) profitierte. Wawrinka wird gegen Jarkko Nieminen (Position 72.) antreten.

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